Pflichttext Gehwol Hühneraugen-Pflaster extra stark
GEHWOL Hühneraugen-Pflaster extra stark
Wirkstoff: Salicylsäure (Ph. Eur.)
Anwendungsgebiete: Hühneraugen und Hornschwielen.
Gegenanzeigen: GEHWOL Hühneraugen-Pflaster extra
stark darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit
gegen Salicylsäure, Salicylate oder einen der sonstigen
Bestandteile des Arzneimittels; bei Säuglingen.
GEHWOL Hühneraugen-Pflaster extra stark sollte nicht
bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz)
angewendet werden. Salicylsäurehaltige
Präparate dürfen diese Patienten nur unter bestimmten
Bedingungen und mit besonderer Vorsicht anwenden.
GEHWOL Hühneraugen-Pflaster extra stark darf nicht mit
Schleimhäuten in Berührung kommen, insbesondere ist
ein Kontakt mit den Augen zu vermeiden. Die Durchlässigkeit
der Haut für Salicylsäure kann u. a. bei Hauterkrankungen,
die mit Rötungen und Entzündungen (z. B. psoriatische
Erythrodermie) oder mit oberflächlich nässenden
Veränderungen der Haut einhergehen, erhöht sein. Bei
Kindern sollten nicht mehrere Pflaster gleichzeitig angewendet
werden. In der Schwangerschaft darf zur Behandlung
von Hühneraugen und Hornschwielen zur gleichen
Zeit nur ein Pflaster angewendet werden.
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung von GEHWOL
Hühneraugen-Pflaster extra stark darf während der
Behandlung gestillt werden.
Die zufällige Aufnahme von Salicylsäure durch den Säugling
durch Kontakt mit der behandelten Körperstelle muß
vermieden werden.
Nebenwirkungen: Selten treten lokale Hautreizungen
(Brennen und Rötung) auf. Sehr selten kann es bei Kontakt
mit dem Arzneimittel zu allergischen Hautreaktionen
kommen.
Wechselwirkungen: Salicylsäure kann die Durchlässigkeit
der Haut für andere lokal angewendete Arzneimittel verstärken.
Die durch die Haut aufgenommene Salicylsäure
kann die unerwünschten Wirkungen von Methotrexat und
die Blutzucker senkende Wirkung oraler Antidiabetika
vom Sulfonylharnstoff-Typ verstärken.
Warnhinweise: Bei äußerlicher Anwendung von Salicylsäurepräparaten
sind, auch bei versehentlicher kurzzeitiger
Überschreitung der angegebenen Höchstmengen,
im Allgemeinen keine giftigen (toxischen) Nebenwirkungen
zu erwarten. Örtlich kann es zu Hautreizungen kommen.
Als Gegenmaßnahme genügt das Entfernen des Pflasters.
Zusammensetzung: 1 Pflaster enthält 32 mg Salicylsäure
(Ph. Eur.) in 80 mg Pflastermasse auf einer Fläche von
50,3 mm2.
Sonstige Bestandteile: Gebleichtes Wachs; Poly (oxyethylen)-
6-glycerolmono/dialkanoat; hochdisperses
Siliciumdioxid, behandelt mit Dichlordimethylsilan;
Chlorophyll-Kupfer-Komplex (E 141). Trägermaterial:
Polyethylenschaumring; Viskose; selbstklebendes
Pflaster aus Polyethylen.
PZN-Nr. 410 42 22
Zul.-Nr. 50104.00.00
zurück